23.11.2009
Instandhaltungsschulungen im Baustein-System
Ein optimal gewarteter Kran gewährleistet eine hohe Verfügbarkeit, zuverlässigen Betrieb und wirtschaftlichen Einsatz. Für die Instandhaltungsabteilung eines Unternehmens ist es dabei besonders wichtig, die herstellerbedingten Besonderheiten des jeweiligen Krans bzw. der Krananlage zu kennen. Was liegt also näher, als diese Besonderheiten direkt beim Hersteller kennen zu lernen.
Schulungen und praktische Seminare beim Kranbauer vor Ort sind hier das Mittel der Wahl, um das Wartungspersonal bestens auf die Arbeiten an den Krananlagen vorzubereiten.
Das Seminarangebot der Firma ABUS-Kransysteme ist hier ein gutes Beispiel für ideale Kundenbetreuung auch nach dem Kauf. Der Gummersbacher Hersteller bietet Lehrgänge für alle angebotenen Krankomponenten, die in einem aufeinander abgestimmten Baukastensystem gebucht werden können.
Basisbaustein ist die ABUS-Komponenten-Schulung. In diesem zweitägigen Seminar werden vor allem Grundlagen für die Instandhaltung an ABUS-Produkten geschaffen. Die Lehrinhalte beziehen sich auf die Wartung von Seilzügen, Kettenzügen und Fahrantrieben.
Zweiter Baustein der ABUS-Schulung ist das Seminar „Lastmesssystem LIS“. Der Besucher lernt hier wichtiges Details über den Aufbau und die Funktionsweise der ABUS Lastmesssysteme. Zentrale Aspekte sind hier vor allem die Einstellung und die Fehlersuche.
Der Baustein für Frequenzumrichter richtet sich vor allem an Kunden, die moderne ABULiner-Technologie einsetzen. In dieser Schulung geht es um die Grundlagen der Umrichtertechnik und deren Funktionsweise. Ein Aspekt sind Einstellarbeiten und Parametrierung der Anlagen – auch hier in Theorie und Praxis.
Abwechselnd mit dem Frequenzumrichter-Baustein wird eine Schulung zu den Abus-Kettenzügen angeboten. Sowohl die aktuelle Baureihe ABUCompact als auch der Vorgänger New Classic sind hier ein Thema. Bremse einstellen, Rutschkupplung justieren und Kette prüfen sind hier Beispiele der Lerninhalte.
Alle Seminare sind praxisorientiert aufgebaut. Im ABUS-Schulungszentrum im oberbergischen Marienheide stehen alle Produkte zur Verfügung und können direkt vorgeführt und ausprobiert werden. Die Lernerfahrung durch den praktischen Umgang mit den Hebezeugen ist dabei maximal. Der Lehrgang beschränkt sich nicht nur auf aktuelle Krane. Auch ausgelaufene Komponenten werden in ihrer Instandhaltung erklärt, um die Wertschöpfungskette auch bei bewährten und noch tadellos arbeitenden ABUS-Komponenten voll auszunutzen. Die Referenten aller Kurse sind langjährige Mitarbeiter, die große Erfahrung im Kranbau haben.
Die Termine der Bausteine sind aufeinander abgestimmt und können bei Bedarf in einem Block belegt werden. So werden Anreisekosten reduziert und eine größtmögliche Effektivität der Schulung erreicht. Werden mehrere Blöcke gebucht, gewährt ABUS einen Preisnachlass auf die Module. Aber natürlich ist auch die Teilnahme an einzelnen Lehrgängen möglich.
Seit einiger Zeit bietet das ABUS-Schulungsteam auch Vor-Ort-Schulungen an. Diese richten sich vor allem an größere Unternehmen, die zum Beispiel eine gesamte Instandhaltungs-Abteilung ausbilden möchten. Durch die wegfallende Zeit für An- und Abreise und die Möglichkeit, die Schulung direkt auf die Anlagen vor Ort zu beziehen, kann der Nutzen nochmals erhöht werden. Neben den vier Baustein-Schulungen sind dabei nach Absprache mit dem Schulungsteam auch spezielle Lerninhalte realisierbar.
Das komplette Schulungsangebot kann auch online unter www.abus-kransysteme.de eingesehen werden. Hier ist zudem eine Anmeldung zu einzelnen Modulen möglich.