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28.03.2007

Neues Steckergehäuse ermöglicht Zusatz-Elektriken am Motor

Gerade bei Detaillösungen zeigt sich die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens. So hat der Kranhersteller ABUS Kransysteme

News_Steckergehäuse

jetzt ein völlig überarbeitetes Steckergehäuse zum Anschluss von Hub- und Fahrwerksantrieben auf den Markt gebracht.

Die Box vereint die Vorteile der bisher verwendeten Steckverbindungen mit einer ganzen Reihe weiterer Vorzüge.
Die neue Steckverbindung besteht aus einer Cage-Klemmleiste, an die Motorwicklungen und Bremse angeschlossen werden. Die Zuleitung aus dem Schützkasten endet ebenfalls in einer Kontaktleiste, die lediglich mit dem Motorkabel verbunden wird. Die Steckverbindung kommt dann in ein Kunststoffgehäuse, das direkt auf den Motor geschraubt wird. Die Box wird mit einem Kunststoffdeckel verschlossen, der die Kontakte gegen Berührung und Feuchtigkeit schützt.

Zusätzliches Platzangebot und einfacher Service

Einer der zentralen Vorteile des Steckergehäuses ist das Platzangebot. Zusätzliche elektrische Bauteile, die direkt mit dem Motor verbunden werden, finden nun direkt in der Steckerbox Platz.

Werkseitig wird zum Beispiel der Bremsgleichrichter für Fahrantriebe hier untergebracht. Da das Gehäuse ohne Werkzeug zu öffnen und der Gleichrichter steckbar ist, ist ein schneller Austausch möglich geworden. Ein Elektriker muss zum Wechsel eines Bremsgleichrichters nicht mehr hinzugezogen werden.

Das bewährte ABUS-Servicekonzept – einfachster Motoranschluss durch Steckverbindungen – ist nach wie vor eines der wichtigsten Merkmale der Innovation: Die Kontakte sind wei-terhin steckbar, im Servicefall können Antriebsmotore also mit einem Handgriff elektrisch getrennt werden.