Transport von Blechkomponenten in verschiedenen Produktionsschritten


ABUS Hängebahnsysteme im polnischen Werk eines deutschen Maschinenbauunternehmens
Das Familienunternehmen Knoll Maschinenbau GmbH (www.knoll-mb.de), im baden-württembergischen Bad Saulgau gelegen, beliefert weltweit Hersteller und Anwender von Werkzeugmaschinen mit Förder-, Filteranlagen und Pumpen. Knoll hat bereits Tochterfirmen in Italien und USA. Im Mai 2017 wurde in Breslau das erste Werk des Unternehmens in Polen zur Bearbeitung von Blechkomponenten in Betrieb genommen. Die Gesamtinvestitionen für die 2.500 m² große Halle betrugen ca. 7,1 Mio. EUR. Das Grundstück hat eine Fläche von ca. 1,8 ha und bietet damit großes Potential für den weiteren Ausbau des Betriebes. Die im Produktionsfluss eingesetzten ABUS Hängebahnsysteme, kurz auch HB-System genannt, ist dank seiner Modularität und Flexibilität ebenfalls bestens vorbereitet für mögliche Expansionspläne.

ABUS und Knoll – hier ist Qualität Familiensache
Das Unternehmen wurde 1970 in Bad Saulgau durch Walter Knoll gegründet und stellt unter anderem Geräte zum Filtern von Ölen und Schmierstoffen her, wie sie beispielsweise während des Bohrens, Fräsens oder beim Schneiden eines Gewindes eingesetzt werden. Ursprünglich ein Einpersonenunternehmen ist Knoll Maschinenbau heute ein international agierendes Unternehmen, das große Konzerne wie BMW, Bosch oder Siemens zu seinen Kunden zählt. Gemeinsame Familienwerte werden gepflegt und so führen heute die Söhne Matthias und Jürgen Knoll den Betrieb im Sinne des Firmengründers weiter. Der eigene Anspruch an Qualität und Zuverlässigkeit spiegelt sich auch in der Auswahl der Lieferanten und der Ausrüstung wider. So zeichnen sich z.B. die Werkzeugmaschinen im neuen Werk durch 50-Zoll Monitore und 3D-Messplätze aus. Für den innerbetrieblichen Transport und die Hebegeräte fiel die Wahl auf ABUS – ebenfalls ein Familienunternehmen mit weltweitem Vertriebs- und Servicenetz. Die Beratung vor Ort, die Auswahl der optimalen Lösung bis hin zu Lieferung und Montage übernahm die polnische Tochtergesellschaft ABUS Crane Systems Polska (www.abuscranes.pl).

ABUS HB-System in unterschiedlichen Montagephasen im Einsatz
Die unterschiedlichen Prozesse und Montageabschnitte machten eine individuelle Materialflussplanung erforderlich. Der Materialfluss beginnt mit der Aufnahme aller Materialien in das Lager (Bleche, Profile, Rohre). In der ersten Hallenhälfte werden die Elemente dann zum Schweißen vorbereitet. In diesem Bereich kommen eine Laserschweißmaschine, eine Biegepresse, eine Bandsäge sowie weitere Bearbeitungsmaschinen zum Einsatz. Das vorbereitete Material wird dann in den zweiten Hallenbereich transportiert, wo der Schweißprozess abgeschlossen wird. Die Formen der zu verbindenden Elemente können sehr ungleichmäßig sein und eine Länge bis zu 4 m erreichen. Die Anforderung an die Schweißstation liegt in der präzisen Anordnung der geschweißten Elemente zueinander. Auf einer Bahnlänge von 28 m übernehmen nun 7 Einträgerkrananlagen EHB diese sehr unterschiedlichen Transportaufgaben. Jede dieser Anlagen ist wiederum mit 3 Kranen ausgestattet, so dass insgesamt 21 Krane zum Einsatz kommen und unterschiedliche Arbeits- und Transportbereiche bedienen können. Alle Krane weisen eine Tragfähigkeit von 1.000 kg auf und sind mit Elektrokettenzügen der Baureihe ABUCompact ausgerüstet, um die unterschiedlichen Lasten zu heben. Dank des einfachen Aufbaus mit zwei Schienen und einem Kranträger ist die Anlage sehr leicht und der Kran kann vom Bediener problemlos per Hand verfahren werden. Auch die Katzfahrt erfolgt manuell. Bei einer eventuellen Hallenvergrößerung kann die Bahn verlängert und mit weiteren Kranen flexibel ausgestattet werden.

Die Komponenten werden nach Fertigstellung in das Stammwerk nach Deutschland transportiert, wo die Endmontage und der Versand an den Endkunden vorgenommen werden.

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