Seminare in der ABUS Kranwerkstatt


Unsere Seminare für alle angebotenen Krankomponenten sind in einem Baukastensystem aufeinander abgestimmt.

Die Termine der Bausteine liegen hintereinander und können bei Bedarf zusammen besucht werden. So werden Anreisekosten reduziert und eine größtmögliche Effektivität der Schulung erreicht. Werden mehrere Blöcke gebucht, gewährt ABUS einen Preisnachlass auf die Module. Aber natürlich ist auch die Teilnahme an einzelnen Seminaren möglich.

Schulungsblock 
September
Service an ABUS Komponenten
03.09.2018  ‐  04.09.2018
A1.1-418
freie Plätze
ABUS LIS Grundlagen
05.09.2018  ‐  06.09.2018
A2.1-418
freie Plätze
Grundlagen Funktechnik Typ ABURemote
07.09.2018
A4.1-218
freie Plätze
ABUS Kransteuerung ABUControl
10.09.2018  ‐  11.09.2018
A7.1-218
freie Plätze
ABUS Kettenzüge
18.09.2018
A5.1-218
freie Plätze
Schulungsblock 
November
Service an ABUS Komponenten
19.09.2018  ‐  20.09.2018
A1.1-518
freie Plätze
ABUS LIS Grundlagen
21.11.2018  ‐  22.11.2018
A2.1-518
freie Plätze
ABUS Kettenzüge
23.11.2018
A5.1-318
freie Plätze

Grundlagen

Zweitagesseminar zu speziellen Kenntnissen über Wartung und Instandsetzung von ABUS Seilzügen und Fahrantrieben. Die praktische Arbeit in kleinen Gruppen an den einzelnen Komponenten steht hierbei im Vordergrund, so dass der Teilnehmer im Anschluss an dieses Seminar in der Lage ist, notwendige Arbeiten fachgerecht durchzuführen. Hinweise zu den Unfallverhütungsvorschriften sowie zur Restlebensdauerermittlung runden den Seminarinhalt ab.

Dieses Seminar vermittelt dem Teilnehmer den grundlegenden Aufbau der ABUS Kranelektrik. Dabei werden nicht nur Themen der klassischen Schützsteuerung behandelt, sondern zusätzlich noch alle elektromechanischen, sowie elektronischen Bausteine, die zum Betrieb einer Krananlage notwendig sind besprochen. Im Anschluss an das Seminar ist der Teilnehmer in der Lage eigenständig Fehlersuche und Fehlerbehebung an einer klassischen Kransteuerung durchzuführen.

Im Bereich Störungssuche- und Beseitigung an Krananlagen fallen immer wieder Arbeiten an, die gemäß DGUV Vorschrift 3 nur von einer Elektrofachkraft ausgeführt werden dürfen. Als Elektrofachkraft im Sinne der Unfallverhütungsvorschrift gilt, wer auf Grund seiner fachlichen Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrungen sowie Kenntnis der einschlägigen Bestimmungen die ihm übertragenen Arbeiten beurteilen und mögliche Gefahren erkennen kann. Sollen Mitarbeiter die diese Festlegungen nicht erfüllen für festgelegte Tätigkeiten eingesetzt werden, können diese durch eine entsprechende Ausbildung eine Qualifikation zur „Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten“ erreichen. Der angebotene Lehrgang dient dazu die erforderliche Qualifikation zu erhalten. Zur Vermittlung der notwendigen Ausbildungsinhalte ist der Lehrgang modular aufgebaut. Das Grundmodul (40 Stunden) beinhaltet allgemeine Grundlagen der Elektrotechnik. Das fachspezifisches Aufbaumodul (40 Stunden) vermittelt die notwendige fachliche Theorie und Praxis für die täglichen Arbeiten als Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten. Die praktischen Inhalte sind speziell auf die notwendigen Arbeiten an Krananlagen abgestimmt.

Der Seminarteilnehmer lernt die Funktionen und den Aufbau der modernen Kransteuerung ABUControl kennen. Das Seminar gibt einen Überblick zu Netzwerktechnik und vermittelt Kenntnisse in der Parametrierung und Einstellung der verwendeten Steuerungskomponenten. In praktischen Übungen werden sowohl die Handhabung, als auch die Inbetriebnahme und grundlegende Fehlersuche erklärt.

Voraussetzung: Ein eigenes Laptop oder Tablet (WLAN- fähig) muss mitgebracht werden, ein aktueller Browser (Google Chrome, Mozilla Firefox, etc) muss bereits installiert sein.

ABUS Überlastsicherung

Der Seminarteilnehmer lernt den Aufbau und die Funktionsweise des ABUS Lastmess-Systems LIS kennen. Ausführlich werden die Unterschiede und verschiedenen Einsatzgebiete der Systeme LIS-SV und LIS-SE erläutert. In praktischen Übungen wird die Inbetriebnahme ebenso wie die grundlegende Fehlersuche erklärt.

Frequenzumrichter

In diesem Seminar werden die elementaren Grundkenntnisse zur Frequenzumrichtertechnik und zum Einsatz von Frequenzumrichtern an ABUS Krananlagen vermittelt. Nach Abschluss des Seminars sind die Teilnehmer in der Lage eigenständige Fehlerbehebung und Parametrierung an ABUS Frequenzumrichtern für Kranfahrt durchzuführen.

Ausführlich werden die eingesetzten Typen und die Funktionsweisen besprochen. Zusätzlich werden auch Themenfelder wie Parametrierung und Fehlersuche behandelt.

Sanfte Hub- und Senkvorgänge an Krananlagen werden seit Jahrzehnten unter Verwendung von Frequenzumrichtern realisiert. Dabei hat sich die Technik in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt.

In diesem Seminar lernt der Teilnehmer die Grundlagen der Frequenzumrichtertechnik. Weiterhin werden theoretische und praktische Kenntnisse in der Schaltungstechnik vermittelt. Zum Abschluss werden praktische Parametrierungsübungen durchgeführt und es werden Vorgehensweisen zur Fehlersuche geübt.

Funk

Zur standortunabhängigen, komfortablen Bedienung von Krananlagen erfreuen sich funkgesteuerte Kran in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit. Mit der Funksteuerung vom Typ ABURemote hat ABUS eine Funksteuerung entwickelt, die optimal auf die Anforderungen des Kranbetriebs abgestimmt ist. Dieses Seminar vermittelt allgemeine Grundkenntnisse zur Funktechnik. Im Anschluss lernt der Teilnehmer ausführlich Einsatzbereiche der Funksteuerung kennen, sowie die Parametrierung einzelner Funktionen über das Servicemenü.

Weiterhin werden wichtige Hinweise zum Thema Nachrüstung von Krananlagen mit Funksteuerung gegeben.

Kettenzüge

Der Seminarteilnehmer lernt den Aufbau und die Unterschiede der ABUS Kettenzüge „New Classic“ und „ABUCompact“ kennen. Dem Bereich regelmäßige Wartung und Instandsetzung wird ein Großteil der Zeit gewidmet.

Da Kettenzüge häufig in Verbindung mit Schwenkkranen oder HB-Anlagen eingesetzt werden, liegt ein weiterer Schwerpunkt im Bereich Wartung und Instandsetzung dieser Anlagen.

Prüfung von Kranen

Gemäß der aktuellen Fassung der Betriebssicherheitsverordnung, als auch der Unfallverhütungsvorschrift DGUV-Vorschrift 52 müssen Krane und Hebezeuge mindestens jährlich durch einen Sachkundigen (befähigte Person) wiederkehrend auf ihren arbeitssicheren Zustand geprüft werden. Im Rahmen der wiederkehrenden Prüfung ist auch der verbrauchte Anteil der vom Hersteller genannten theoretischen Nutzungsdauer zu berücksichtigen. Als sachkundig gilt, wer aufgrund seiner fachlichen Ausbildung und Erfahrung ausreichend Kenntnisse auf dem Gebiet der Krane hat und mit den einschlägigen staatlichen Arbeitsschutzvorschriften, BG-Vorschriften und allgemein anerkannten Regeln der Technik soweit vertraut ist, dass er den arbeitssicheren Zustand von Kranen beurteilen kann. Der Lehrgang vermittelt nicht nur die notwendigen theoretischen Kenntnisse, sondern auch weitreichende praktische Kenntnisse auf dem Gebiet der Beurteilung der Ablegereife von Bauteilen. Nach Abschluss der Lehrgangs erfüllt der Teilnehmer die gemäß der Unfallverhütungsvorschrift erforderlichen genannten Voraussetzungen zur fachlichen Ausbildung. Der Nachweis erfolgt durch einen schriftlichen Sachkundenachweis und wird bei erfolgreichem Abschluss durch ein Zertifikat dokumentiert.

Hersteller von Serienhebezeugen geben schon seit Jahrzehnten die theoretische Nutzungsdauer ihrer Hubwerke an. Mit Erscheinen der Maschinenrichtlinie müssen Hersteller von Maschinen allgemein Angaben zur Lebensdauer ihrer Maschinen geben. Die deutschen Berufsgenossenschaften fordern im Zuge der wiederkehrenden Prüfung eine Betrachtung der Restnutzungsdauer.

In diesem Seminar lernt der Teilnehmer die rechtlichen Hintergründe kennen. Weiterhin werden die zur Bestimmung der Restnutzungsdauer notwendigen Berechnungsverfahren vorgestellt und anhand von praktischen Beispielen ausgiebig erläutert.

ABUS Kransysteme GmbH
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