Zwei große ABUS Laufkrane bei Automobilzulieferer in Irland


Die Grafschaft Carlow im Südwesten Irlands ist bekannt für ihre prähistorischen Dolmen, und in Browneshill ist eine ganz besondere neolithische Grabstätte mit dem größten Deckstein in Irland zu entdecken. Dieser Deckstein aus Granit zeichnet sich durch beeindruckende Maße aus: er wiegt ca. 100 t, misst 4,7 x 8,1 m und ist ca. 2 m dick. Es gibt verschiedene Theorien darüber, wie dieser Stein aufgestellt wurde, die jedoch alle zu derselben Schlussfolgerung gelangen und davon ausgehen, dass der Deckstein vor Ort gefunden und nicht in seine jetzige Position transportiert oder gehoben wurde....
 

Das Unternehmen Autolaunch Ltd. (www.autolaunch.ie) in Bagenalstown ist ebenfalls in der Grafschaft Carlow ansässig, stellt Pressteile für die Automobilindustrie her und hat somit auch mit schweren Lasten zu tun, die bisweilen sogar ein Gewicht von 150 t erreichen. Diese schweren Lasten müssen bewegt und angehoben werden, um einen kontinuierlichen und effizienten Produktionsfluss zu gewährleisten. Die Lösung für diese Herausforderung lieferte die Firma Walter Watson Ltd. (www.walter-watson.co.uk), die Alleinvertretung von ABUS Crane Systems Ltd. in Irland. Walter Watson installierte 2 Zweiträgerlaufkrane vom Typ ZLK mit einer Spannweite von 34,5 m und einer Tragfähigkeit von 75 t (Tandembetrieb über Funkfernsteuerung zum Heben einer Gesamtlast von 150 t). Die Krane sind über die gesamte Länge mit einer Lauf- und Wartungsbühne sowie Hilfshubwerken von 16 t ausgestattet (Seilzug Typ GM5000). Sie gehören somit zu den größten Kranen, die Walter Watson bisher gefertigt hat.
 
Autolaunch Ltd. nahm im Jahre 2002 den Betrieb auf und hatte zuvor bereits mehrere ABUS Krane mit Tragfähigkeiten von 30, 40 und 50 t bei Walter Watson Ltd. erworben. Da sich diese Krane durch hervorragende Einsatzeigenschaften auszeichnen, war Walter Watson Ltd. die erste Wahl für den Auftrag. Die lokale Fertigung der Kranhauptträger mit einer Länge von 34,5 m und einem Gewicht von 24 t pro Träger trug erheblich zu einem reduzierten Transportweg bei und stellte somit eine besonders kostengünstige Lösung dar. Die vier Kastenträger wurden in Castlewellan gefertigt und einzeln auf speziellen hinterradgesteuerten Aufliegern zu ihrem Ziel gebracht. Da der Weg zur Autobahn durch mehrere Ortschaften führte, begleitete die Polizei diesen Transport.
 
Das Gebäude wurde mit einer großen Spannweite ausgelegt, um einen flächendeckenden Transport über den großen Pressen zu gewährleisten. So wird ein doppeltes Lastenhandling zwischen den Hallen vermieden und die Effizienz in der Fertigung erhöht.

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