Bretter, die die Welt bedeuten: ABUS Kettenzüge, Laufkrane und Hängebahnsysteme beim Bühnenservice in Berlin


In den Hauptrollen der aufwändig inszenierten Wagner Oper "Tristan und Isolde": Sänger und Musiker von internationalem Rang und Namen. In wichtigen Nebenrollen: Produkte der Firma ABUS Kransysteme, die hinter den Kulissen wirken.
 
Seit 2010 bewegen 32 stationäre Kettenzüge, zwei Hängebahnsysteme sowie vier Deckenlaufkrane Kulissen und Requisiten in den neu bezogenen Hallen des Bühneservice der Stiftung Oper in Berlin. Zweihundert Mitarbeiter aus etlichen Berufsfeldern vom Tischler über den Maler bis hin zum Hut- und Putzmacher arbeiten seit Mitte 2010 in den neu gestalteten Werkstätten. In der Regel werden sechs bis sieben Bühnenbilder parallel bearbeitet, im Verlaufe eines Jahres werden insgesamt ca. sechzig Bühnenbilder für die unterschiedlichen Inszenierungen erstellt.
 

Beim Aufbau und Handling der teilweise riesigen Bühnenteile spielen die ABUS Krane eine tragende Rolle: so wird mit den in einer Reihe hängenden, stationär angebrachten Kettenzügen der Baureihe ABUCompact mit einer Tragfähigkeit von 500 kg die Bühnensituation nachgebildet und die Kulisse exakt so gehoben und abgesenkt, wie es auch später bei einer Aufführung der Fall sein wird. Für weitere Montagearbeiten stehen zwei Hängebahnsysteme mit einer Kranbahnlänge von 24 m, einer Spannweite von 10 m und einer Tragfähigkeit von 500 kg zur Verfügung. In der Montagehalle wird ein Kran des Typs ZHB-X eingesetzt, der durch seinen aufgebockten Kran eine optimale Ausnutzung der Raumhöhe sicherstellt; in der Tischlerei kommen zwei Krane des Typs EHB zum Einsatz, die zudem als Bedienelement über einen Vakuumheber verfügen. Die Kranbahn ist über 60 m lang, so dass mit dieser EHB-Anlage mehrere Maschinenarbeitsplätze bedient werden können.
 
Die Palette der eingesetzten ABUS Produkte wird durch vier Deckenlaufkrane DLVM in der Schlosserei abgerundet, wo die Grundgerüste für die Bühnenbilder gebaut werden. Im Gegensatz zu anderen ABUS Laufkranen werden die DLVM Krane direkt an die Hallendecke statt auf Stützen montiert und schaffen damit hochwertige Lösungen auch unter schwierigen Platz- und Konstruktionsbedingungen. Die Krane mit einer Spannweite von 9 m sind jeweils mit 2 Hebezeugen à 500 kg ausgerüstet und werden über Funk gesteuert. 
 
Mit dieser Neugestaltung hat die Stiftung Oper in Berlin auf einer Fläche von ca. 12.000 qm eine der größten Theaterwerkstätten Europas geschaffen. Durch die Zusammenlegung der zuvor räumlich getrennten Werkstätten konnten im gesamten Herstellungsprozess Synergieeffekte erzielt werden, die sonst nur ein Industriebetrieb ermöglicht. Moderne Fertigungs- und Materialflusstechnik wird so unter Verwendung von ABUS Kransystemen mit traditionellem Handwerk vereint.

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