ABUS Laufkrane bei einem deutschen Hersteller von Schneid- und Wickelmaschinen für Folien


Folien – ein hauchdünner Werkstoff mit großem Einsatzbereich
Unter einer Folie versteht man in der Regel ein sehr dünnes Metall- oder Kunststoffblatt. Die ersten bekannten Folien wurden in mühsamer Handarbeit aus Blattgold hergestellt und dienten als Unterlage für gefasste Edelsteine. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Begriff Folie zum Synonym für ein dünnes, flächiges und sehr reißfestes Material. Folien finden in vielen Bereichen des täglichen Lebens, aber auch in Technik und Medizin Verwendung: Verpackungsfolien schützen z.B. Nahrungsmittel während des Transportes, Sonnenschutzfolien halten Licht und Wärme zurück, in der Medizintechnik kommen antimikrobielle Folien zum Einsatz.

Kampf Schneid- und Wickeltechnik – Innovation gepaart mit Tradition
Seit über 90 Jahren stellt das in Wiehl bei Köln ansässige Unternehmen Kampf Schneid- und Wickeltechnik GmbH & Co.KG (www.kampf.de) Schneid- und Wickelmaschinen für unterschiedliche Anwendungen in der Folienverarbeitung her. Die Firmengründung geht auf das Jahr 1920 zurück, als Erwin Kampf ein Unternehmen für die Herstellung von Rollenschneid – und Wickelmaschinen für die papierverarbeitende Industrie errichtete. Patente aus den 1960iger Jahren für sogenannte Biaxial-Reckanlagen zeugen schon früh von der großen Innovationskraft des Unternehmens. Kampf entwickelt sich in den Folgejahren zum Pionier in diesem Maschinenbausegment und so wird 1969 die weltweit erste Stationsmaschine für Folien bis 5 m Arbeitsbreite ausgeliefert. Bis heute ist die Produktweiterentwicklung in Zusammenarbeit mit den internationalen Kunden ein Schlüsselfaktor für den Erfolg von Kampf. Für den Bereich Forschung und Entwicklung wurde eigens ein Technologiezentrum namens „Technikum“ eingerichtet. In den letzten 15 Jahren hat sich Kampf mit Firmengründungen in Indien und China und internationalen Großprojekten zum „Global Player“ mit einem Exportanteil von über 80% entwickelt. Heute zählt Kampf am deutschen Standort über 500 Mitarbeiter und stützt sich auf ein weltweites Netz von Service- und Vertretungsniederlassungen. Dreh- und Angelpunkt aller Aktivitäten bleibt aber der Hauptstandort in Wiehl-Mühlen, an dem im Juli 2013 vier neue Montagehallen mit einer Gesamtfläche von 6.400 m2 feierlich eröffnet wurden. Mit diesen neuen Hallen konnte die Montagefläche verdoppelt werden. Ein neues Bürogebäude sowie ein Kampf Ausbildungszentrum sollen ebenfalls 2013 gebaut werden, um den Standort zu komplettieren und für die Zukunft zu rüsten.

 
Schwergewichte für ein filigranes Endprodukt – ABUS Krane im Einsatz
Die zu verarbeitende Folie ist nur wenige Mikrometer dick und fällt kaum ins Gewicht; die Schneid- und Wickelmaschinen sind dagegen echte Schwergewichte von bis zu 64 t. Ausmaße und Gewicht können damit leicht das eines Einfamilienhauses erreichen, wie der verantwortliche Architekt der neuen Hallen anlässlich der Einweihungsfeier den beeindruckten Gästen erläuterte. Für den Transport einzelner Maschinenelemente im Montagebereich, aber auch für die Verladung der fertiggestellten Maschinen setzt die Firma Kampf bereits seit vielen Jahren auf bewährte ABUS Technik. Als Arbeitsplatzlösungen werden SchwenkkraneHängebahnsysteme, aber auch Einträgerlaufkrane im unteren Tragfähigkeitsbereich eingesetzt. Zumeist liegen die Stückgewichte und Transportaufgaben aber in höheren Lastbereichen, die den Einsatz von Zweiträgerkranen erfordern. So wurden in den vier neuen Montagehallen insgesamt 11 Zweiträgerlaufkrane mit einer Tragfähigkeit zwischen 32 und 64 t installiert. Alle Krananlagen sind mit je zwei Zweischienenlaufkatzen als Hebezeuge ausgerüstet, so dass auch große Maschinen mit weit auseinanderliegenden Lastanschlagepunkten sicher transportiert werden können. Darüber hinaus sind die Kran- und Katzfahrantriebe mit Frequenzumrichtern ausgestattet, um präzise und feinfühlig die Transportaufgaben auszuführen, besonders bei der Verladung der Maschinen. Gesteuert werden diese Krane über eine ABUS Funkfernsteuerung. Sie ermöglicht dem Kranführer die Kranbedienung von einem sicheren Standort aus, wobei eine Lastanzeige, die im Display der Funkfernsteuerung integriert ist, stets Auskunft über die im Haken befindliche Last gibt.

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