Neue Technik trifft auf alte Handwerkstradition


Mehr als 7.000 km Küste umschließen Dänemark und haben eine vielfältige Schiffsbautradition hervorgebracht, die sich auch in der Größe und Bauart der Schiffe widerspiegelt. So ist in Dänemark seit jeher ein Bootstyp in Gebrauch, der eine direkte Anlandung am Strand ermöglicht. Der Verein Han Herred Havbåde (www.havbaade.dk) hat sich zum Ziel gesetzt, in einer kleinen Werft alte Boote dieses Typs zu restaurieren und auch Bootsneubauten zu ermöglichen. Das Bauprojekt für diese Werft wurde von unterschiedlichen dänischen Fonds unterstützt und erhielt auch Fördermittel der Europäischen Union.
 
"Es ist viel Nostalgie in dem, was wir tun", erzählt Bootsbauer Peter Madsbøl und fährt fort: "Bei der Bootswerft handelt es sich ja genau genommen um ein arbeitendes Museum, in dem Besucher willkommen sind. Daher ist es sehr wichtig, dass sich die Bootswerft einladend präsentiert, und dies tut sie dank der neuen Räumlichkeiten". Die neue Werft wurde 2010 in Betrieb genommen und bietet nun nicht nur dem interessierten Besucher neue Möglichkeiten, altes Handwerk kennen zu lernen, sondern auch den Mitarbeitern erheblich verbesserte Arbeitsplatzbedingungen dank moderner Fördertechnik.
 

So sind neben den traditionellen Werkzeugen mehrere Krane und Hebezeuge in Gebrauch, die durch die dänische ABUS Vertretung AB Kransystem ApS (www.abkransystem.dk) projektiert, geliefert und montiert wurden. Mehrere Kettenzüge mit Handfahrwerk und einer Tragfähigkeit von max. 500 kg, ein Laufkran vom Typ DLVM (Deckenlaufkran mit Walzprofilträger und geschweißtem Hauptträgeranschluss) mit einer Spannweite von 7.100 mm und einer Tragfähigkeit von 2 t, zwei Wandschwenkkrane vom Typ LW mit einer Ausladung von 3.000 mm und einer Tragfähigkeit von 500 kg sowie ein Säulenschwenkkran vom Typ VS mit einer Ausladung von 6.000 mm und einer Tragfähigkeit von derzeit 500 kg stellen nun den Materialtransport innerhalb der Werft sicher. Durch die Montage direkt am Werfttor kann der Auslegerarm des Säulenschwenkkranes auch in den Außenbereich geschwenkt werden, dort eine Last aufnehmen und sie dann ins Werftinnere transportieren. Der Schwenkkran ist zudem so konzipiert, dass eine spätere Aufrüstung auf 1.000 kg max. Tragfähigkeit möglich ist.
 
Im Zusammenspiel mit moderner Fördertechnik kann so eine alte Handwerkstradition bewahrt werden, und die Werft ist bereits für die nächsten 8 Jahre mit anstehenden Restaurierungsarbeiten und Bootsneubauten voll ausgelastet!

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