ABUS Laufkrane als Bindeglied zwischen LKW und Schiff


Seit mehr als einem Jahr sind bei der Spedition Hegmann (www.hegmann-transit.com) mehrere ABUS Laufkrane im Einsatz. Hier zum Link. Mit diesen Zweiträgerlaufkranen werden Lasten von bis zu 150 t in der Logistikhalle bewegt, bzw. LKWs be- und entladen. Während die Krane zunächst vorwiegend in der Mehrzweck-Logistikhalle eingesetzt wurden, ist seit der Erweiterung der Kranbahn zum nahe gelegenen Rhein-Lippe-Hafen nun auch eine direkte Verladung auf ein Binnenschiff bzw. ein Küstenmotorschiff möglich.

Die an einem Pylon aufgehängte freitragende Stahlkonstruktion ist weithin sichtbar. Vom mittleren Hallenschiff aus wird die 90 m lange Kranbahn in den Außenbereich über das Hafenbecken geführt. Dank der Kranbahnverlängerung kann die Spedition nun direkt Schwerlastgüter aus der Halle auf ein Schiff verladen bzw. umgekehrt können Güter vom Schiff entladen und in der Halle gelagert werden. In diesen Einsatzfällen fährt der Kran durch eine selbsttätig öffnende und schließende Kranklappe aus der Logistikhalle in den Außenbereich. Der Kran wird – egal von welcher der beiden Seite kommend - durch einen Fahrgrenzschalter vor der Kranklappe gestoppt, wenn diese geschlossen ist. Umgekehrt kann die Kranklappe nur geschlossen werden, wenn der Kran nicht im Bereich der Kranklappe steht. Hierzu werden an der Kranbahn Kreuzhebelgrenzschalter angebracht, die die Position des Kranes im Kranklappenbereich erfassen. Die Kranklappen-Durchfahrthilfe wird unterstützt durch eine sogenannte Tordurchfahrtsteuerung. Diese Steuerung bewirkt, dass der Kran nur dann in den Bereich der Trennwand in der Halle bzw. den Kranklappenbereich fährt, wenn sich die Laufkatze über dem Torbereich der Trennwand befindet.

Für den partiellen Einsatz im Außenbereich sind die Krane mit Regenschutzhauben ausgerüstet, die die Kranfahrmotoren, Schützkästen und Seilzüge vor Witterungseinflüssen schützen. Ein ABUS Windmesssystem stellt zudem sicher, dass der Kranbetreiber bei auffrischendem Wind mittels einer gut sichtbaren Warnleuchte gewarnt wird. In diesem Fall muss der Kran umgehend gesichert oder in die Halle zurückgefahren werden. Ein besonderes Lacksystem sorgt zudem für den erforderlichen Korrosionsschutz bei einem teilweisen Betrieb der Krane im Freien.

Seit der Inbetriebnahme der außen liegenden Kranbahn Anfang 2018 sind rd. 115 Schiffe mit einer Länge von max. 135 m sowie Schubverbände abgefertigt worden. Dank der ABUS Laufkrane kann nun eine Transportkette ohne Unterbrechung hergestellt werden: vom Schiff auf den LKW und umgekehrt.

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