ABUS Laufkrane im hohen Norden bei Dahlgrens Cementgjuteri AB in Skellefteå


Wie übergroße Legosteine muten die Betonblöcke der Firma Dahlgrens Cementgjuteri (www.dahlgrenscement.se) an, einer Betongießerei in Skellefteå, im Norden Schwedens gelegen. Und tatsächlich funktionieren diese Betonblöcke nach demselben Prinzip und ermöglichen so den schnellen und preisgünstigen Bau von Mauerelementen. Das familiengeführte Unternehmen wurde 1935 von John Dahlgren gegründet und beschäftigt heute 30 Mitarbeiter. Weitere Betongusserzeugnisse aus dem Hause Dahlgren sind Brunnen, Rohre, Rückhaltewände sowie Wand- und Brückenelemente. Zum Kundenkreis zählen die Bauindustrie, kommunale Betriebe sowie das schwedische Transportministerium. Die Röhrenelemente werden mit einem Durchmesser zwischen 225 und 2000 mm hergestellt, die Brunnenelemente können einen maximalen Durchmesser von bis zu 3500 mm erreichen. Zusammen mit einigen anderen Unternehmen der Branche ist Dahlgrens Cementgjuteri AB zudem Teil einer Entwicklungsgesellschaft, dank derer die Produktentwicklung vorangetrieben wird und Vertriebskanäle für den Verkauf der Betonerzeugnisse in ganz Schweden erschlossen werden.

Um noch größere Brunnen-, Wand- und Brückenelemente herstellen zu können, wurde eine weitere Produktionshalle mit einer Fläche von 760 m² und einer Höhe von 7,8 m errichtet und in Betrieb genommen. Die Herstellung für Betonröhren verblieb in der bestehenden Halle, wo ein veralteter Kran der Marke ASEA durch einen ABUS Einträgerlaufkran ELV mit einer Tragfähigkeit von 5 t ersetzt wurde. Für die deutlich größeren und schwereren Elemente wurden in der neuen Fertigungshalle zwei Zweiträgerkrane ZLK mit einer Spannweite von 16,85 m und einer Tragfähigkeit von 12,5 bzw. 20 t installiert.

Alle drei Krane werden mittels einer Funksteuerung bedient. Der Kranbediener kann dank dieser Funksteuerung Krane und Last von einem sicheren Standort aus stets im Blick behalten. Eine große LED Lastanzeige informiert den Kranbediener zudem auch bei größerer Distanz zum Kran verlässlich über die im Haken befindliche Last (Ableseentfernung von bis zu 50 m in Abhängigkeit der Sichtverhältnisse vor Ort). Der Transport der gefüllten Betongießkübel verlangt ein feinfühliges Kran- und Katzfahren sowie einen möglichst reduzierten Umschaltstoß beim Wechsel zwischen der langsamen und der schnellen Fahrgeschwindigkeit. Dieser sanfte Übergang zwischen zwei Fahrgeschwindigkeiten wird durch das ABUS Sanftanlaufgerät AZS sowie das Sanftumschaltrelais SU-2 sichergestellt. Nach einem patentierten Verfahren erkennt das Umschaltrelais automatisch den richtigen Augenblick, um die Umschaltstöße von schneller Fahrgeschwindigkeit auf die langsame sowie von schneller Fahrgeschwindigkeit auf 0 so zu beeinflussen, dass ein Schwingen der Last minimiert werden kann – eine unabdingbare Voraussetzung für den Transport empfindlicher oder großer Güter. In Abhängigkeit des Einsatzfalls können im Gerät individuelle Beschleunigungswerte eingestellt werden.

Projektierung, Installation und Inbetriebnahme der Krane wurden von der schwedischen ABUS Untervertretung CARLHAG (www.carlhag.se) in Luleå übernommen.

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