Vom Gartenhaus bis zur Industriehalle – ABUS Einträgerlaufkran in einem holzverarbeitenden Betrieb in der Schweiz


Holz ist einerseits ein sehr vielseitiger Werk- und Baustoff, wie die Firma Käser Holzbau (www.kaeser-holzbau.ch) aus Weier, im schweizerischen Emmental gelegen, mit ihren 20 Mitarbeitern beweist: das Unternehmen ist im Umkreis für vielfältige Holzbauarbeiten bekannt, seien es kleinere Schreinerarbeiten, Neubau von Holzhäusern, Zimmerarbeiten, Holzsystembauten, Bauernhäuser oder Landwirtschafts- und Industriegebäude. Auch in der firmeneigenen Werks- und Abbundhalle ist Holz der dominierende Werkstoff.

Holz andererseits ist aufgrund seiner Eigenschaften ein sehr schweres Material, wenn es z.B. um den internen Transport von einem Arbeitsplatz zum nächsten geht. Käser Holzbau nutzt bereits einen ABUS Einträgerlaufkran mit einer Tragfähigkeit von 5 t, der vorwiegend im hinteren Teil der Halle zum Einsatz kommt. Um auch den vorderen Teil der Halle mit einer Bekranung auszurüsten, investierte das Unternehmen in einen zweiten Einträgerlaufkran der Bauart ELK, ebenfalls mit einer Tragfähigkeit von 5 t und einer Spannweite von 20,9 m, so dass die gesamte Hallenlänge nun krantechnisch abgedeckt werden kann. Beide Krane sind mit einer Einschienenlaufkatze der Bauart E ausgerüstet, einer der am häufigsten eingesetzten Seilzüge im unteren Tragfähigkeitsbereich. Dieser Seilzug weist durch seine kompakte Bauweise sehr günstige Baumaße auf und ist mit zwei Direktantrieben für das Fahrwerk ausgestattet.

Einer der Krane wird in erster Linie zum Transport der Holzelemente zwischen den Arbeitsplätzen genutzt, der andere zum Verladen der fertig erstellten Elemente auf den LKW. Die beiden Krane laufen zwar auf derselben Kranbahn, sind jedoch räumlich durch eine Wand getrennt, die die Halle in zwei Arbeitsbereiche teilt. Beide Laufkrane sind mit einem Kollisionsschutz für das Kranfahren ausgestattet, die über eine Vor- und Endabschaltung zum Kranbahnende verfügt. Dabei wird beim Überfahren des ersten Schaltpunktes die Kranfahrt zunächst auf die langsame Geschwindigkeit geschaltet und anschließend, beim Überfahren des zweiten Schaltpunktes, ganz abgeschaltet. Die entgegengesetzte Kranfahrbewegung ist auch nach Überfahren der Schaltpunkte mit schneller Kranfahrgeschwindigkeit möglich. Auch die Katzfahrt arbeitet nach dem Prinzip der Vor- und Endabschaltung. Ein Pufferstoß am Kranbahnendanschlag bzw. am Katzpuffer und das damit verbundene Lastpendeln wird dadurch vermieden – ein Plus an Sicherheit für den Kranbediener, besonders bei schweren und langen Holzelementen, wie sie bei Käser Holzbau hergestellt werden.

Der neue Kran wird mittels einer ABUS Funksteuerung ABURemote Button bedient, die aus einem Handsender mit 2-stufigen Drucktasten besteht. Die Funksteuerung ermöglicht es dem Kranbediener, von einem sicheren Standort aus den Transport der Last zu steuern und zu beobachten.

Das komplette Projekt von der Beratung bis hin zur Montage wurde durch die Brun Marti Dytan AG (www.brunmartidytan.info) betreut, der schweizerischen ABUS Vertretung in Nebikon im Kanton Luzern. Auch der erste Laufkran, der auf ein Projekt aus dem Jahre 2008 zurückgeht, wurde bereits von der Brun Marti Dytan AG geliefert und montiert.

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